Warum ein grüner Daumen zum Erfolg verhilft.

PflanzenMan erntet, was man sät, heißt es so schön. Doch welche Rolle spielt der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung eigentlich in unseren alltäglichen Gedanken?

Wenn man in eine Krise gerät, macht es Sinn, sich nicht nur zu überlegen wie man schnell wieder herauskommt, sondern auch wie man hineingeraten ist. Genau wie ein Gärtner die Saat prüft, wenn in seinem Beet die falschen Pflanzen wachsen. Doch so simpel das klingt, so schwer ist auch manchmal die Umsetzung.

Bei Misserfolg, Verlust oder Stagnation ist der anfängliche Schock oft so groß, dass nicht viel Raum für Reflektion bleibt. Der wesentlich bequemere und häufiger gewählte Weg ist es, Schuldige zu finden, damit man eine Adresse für seine Wut hat. Die Frage nach der Schuld ist jedoch meist Zeitverschwendung und behindert echtes Vorankommen. Das einfache Bild des Säens und Erntens hingegen kann aus ohnmächtigen Gefühlen heraushelfen und positive Veränderung ermöglichen.

Egal ob es darum geht, dass ein berufliches Projekt gescheitert oder eine Beziehung in die Brüche gegangen ist: Die Frage „Mit welchen Schritten habe ich zu diesem Ergebnis beigetragen?“ zeigt oft, dass in jeder Krise eine gewisse Logik steckt – und damit auch die Möglichkeit, etwas zu verbessern. Vielleicht gab es andere Prioritäten, wegen denen man die Beziehung oder den Job zurückgestellt hat. Vielleicht hat man sich auch zu viel reinreden lassen und dadurch nicht getan, was man eigentlich für richtig hielt. Mögliche Erkenntnisse gibt es viele.

Sicherlich ist manchmal auch Pech im Spiel, und ja, hin und wieder wird man von anderen im Stich gelassen. Die Gefahr, dass man sich auch in den Situationen ohnmächtig fühlt, in denen der größte Teil der Verantwortung bei einem selbst liegt, ist jedoch groß.

Die Frage nach dem, was wir säen, ist nicht nur rückblickend, sondern auch in der Vorausschau hilfreich. Wann haben Sie zuletzt darüber nachgedacht, was Sie in Ihrem beruflichen und privaten Leben ernten wollen? Was müssen Sie heute säen, damit die Ernte gelingt? Und wie viel davon setzen Sie bereits um?